<div id="fb-root"></div>{"id":3245,"date":"2015-03-03T21:26:30","date_gmt":"2015-03-03T20:26:30","guid":{"rendered":"http:\/\/bundestagsradar.net\/?p=3245"},"modified":"2015-03-03T21:37:19","modified_gmt":"2015-03-03T20:37:19","slug":"die-grossen-chancen-einer-starken-netzoeffentlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bundestagsradar.net\/?p=3245","title":{"rendered":"Die gro\u00dfen Chancen einer starken Netz\u00f6ffentlichkeit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Heute ist es m\u00f6glich, sich online auf unterschiedlichste Weise am Diskurs zu beteiligen und durch eigene Beitr\u00e4ge letztlich die gesellschaftliche und politische Meinungsbildung zu beeinflussen. \u2013 Dahinter steckt vor allem eine (bislang) wissenschaftliche Theorie, welche nun in der Praxis angekommen ist.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/bundestagsradar.net\/wp-content\/uploads\/\/2015\/03\/Bundestag.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3252\" src=\"https:\/\/bundestagsradar.net\/wp-content\/uploads\/\/2015\/03\/Bundestag-930x516.jpg\" alt=\"Bundestag\" width=\"750\" height=\"416\" srcset=\"https:\/\/bundestagsradar.net\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Bundestag-930x516.jpg 930w, https:\/\/bundestagsradar.net\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Bundestag-300x166.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Konzipiert als reines Informationsmedium, hat sich das Internet in den letzten Jahren massiv gewandelt. Soziale Netzwerke und andere neue M\u00f6glichkeiten, Inhalte zu erstellen, zu teilen und zu ver\u00e4ndern, haben das Netz grundlegend ver\u00e4ndert. Heute sind knapp 77 Prozent der Deutschen im Netz (siehe (N)onliner-Atlas 2014). Neben zahlreichen privaten und beruflichen Anwendungen bietet das Netz heute st\u00e4rker als je zuvor die M\u00f6glichkeit zur direkten Kommunikation und damit auch zur Teilhabe an politischen Willens- und Meinungsbildungsprozessen. Es er\u00f6ffnet Chancen, wie sie bereits vor Jahrzehnten in der Wissenschaft beschrieben wurden.<\/p>\n<p><strong>Ein Theoriemodell stellt sich dem Praxistest<\/strong><\/p>\n<p>In &#8222;Faktizit\u00e4t und Geltung&#8220; zeigte J\u00fcrgen Habermas 1992 auf, dass eine vollst\u00e4ndige Demokratie nur dann erreicht werden kann, wenn einige grundlegende Bedingungen erf\u00fcllt werden. Hierzu unterschied Habermas in seiner &#8222;Diskurstheorie des Rechts&#8220; vor allem das offene, kommunikative Handeln vom strategischem Handeln der Akteure im Entscheidungsfindungsprozess. Ihre Verst\u00e4ndigung, mit dem Ziel eines gemeinsamen Konsenses, also der Zustimmung der anderen in einem herrschaftsfreien Diskurs, solle hierbei gr\u00f6\u00dfte Beachtung finden. Gerade weil der Diskurs in den weitergehenden Ebenen \u2013 hierbei vor allem den gesetzgebenden Gremien \u2013 aufgrund der politischen Strukturen nicht mehr g\u00e4nzlich herrschaftsfrei gef\u00fchrt werden kann, sei zuvor eine gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche \u00d6ffnung des Diskurses auf den Ebenen der Willens- und Meinungsbildung anzustreben.<\/p>\n<div id=\"attachment_3248\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/bundestagsradar.net\/wp-content\/uploads\/\/2015\/03\/Habermas.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3248\" class=\"wp-image-3248\" src=\"https:\/\/bundestagsradar.net\/wp-content\/uploads\/\/2015\/03\/Habermas-300x200.jpg\" alt=\"Habermas\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/bundestagsradar.net\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Habermas-300x200.jpg 300w, https:\/\/bundestagsradar.net\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Habermas-930x620.jpg 930w, https:\/\/bundestagsradar.net\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Habermas.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3248\" class=\"wp-caption-text\">In &#8222;Faktizit\u00e4t und Geltung&#8220; beschrieb der Soziologe J\u00fcrgen Habermas detailliert das Modell einer deliberativen Demokratie<\/p><\/div>\n<p>Doch gerade in diesem Gef\u00fcge machte der Soziologe eine gravierende Schieflage aus: Der politische Willens- und Meinungsbildungsprozess sei gepr\u00e4gt von strategischem Handeln. In diesem Zusammenhang sprach er von einer &#8222;sozialen Macht&#8220;, welche jedoch keineswegs allgemeine b\u00fcrgerliche Interessen, keinen Durchschnitt und vor allem keine individuellen Bed\u00fcrfnisse von B\u00fcrgern ber\u00fccksichtigte. Eine solche Macht entsteht beispielsweise dann, wenn ein Akteur als Vertreter einer gr\u00f6\u00dferen \u00d6ffentlichkeit agiert und in diesem Auftrag strategisch kommuniziert und handelt. Wie von Habermas beschrieben: Keine erstrebenswerte Option. Diese soziale Macht, so der Soziologe weiter, setze sich in den politischen Machtstrukturen fort. Also in Strukturen, die von einem herrschaftsfreien Diskurs mit einer b\u00fcrgerlichen \u00d6ffentlichkeit praktisch vollends abgeschnitten seien. In der Folge entscheide nur noch eine &#8222;administrative Macht&#8220; \u00fcber die Umsetzung des Diskursergebnisses bzw. die Gesetzgebung. Eine individuelle und direkte Teilhabem\u00f6glichkeit f\u00fcr B\u00fcrger, so wird es in Habermas\u00b4 Texten deutlich, gestaltete sich daher damals schwierig. Um diese Situation aufzubrechen, so der Soziologe weiter, m\u00fcssten k\u00fcnftig einige grundlegende Bedingungen erf\u00fcllt werden.<\/p>\n<p>Heute, \u00fcber 20 Jahre sp\u00e4ter, kann dies im Netz gelingen. Wir leben in einer repr\u00e4sentativen Demokratie. Das bedeutet, dass politische Entscheidungen nicht durch das Volk selbst, sondern durch gew\u00e4hlte Vertreter, unsere Abgeordneten, getroffen werden. In einer Demokratie mit deliberativem Ansatz hingegen, steht die Einbindung und der Diskurs mit den B\u00fcrgern vor, w\u00e4hrend und nach einer Entscheidungsfindung im Mittelpunkt. Genau dieser Ansatz ist es, den Habermas als besonders erfolgversprechend ausf\u00fchrt. Der Diskurs in einer deliberativen Demokratie soll \u00f6ffentlich gef\u00fchrt werden. Dies soll zudem unter der Pr\u00e4misse geschehen, dass kein B\u00fcrger, welcher auch nur ansatzweise oder potenziell von den verhandelten Themen und den Entscheidungen betroffen w\u00e4re, vom Diskurs ausgeschlossen werden darf. Zum anderen soll er frei von externen Zw\u00e4ngen gef\u00fchrt werden, welche die Gleichstellung der Teilnehmenden beeinflussen k\u00f6nnte. Jeder soll die gleichen Chancen erhalten, Themen einzubringen, Beitr\u00e4ge zu lesen, Vorschl\u00e4ge zu machen und Kritik zu \u00fcben. Letzteres ist heute im Netz gegeben und mit einer Onliner-Quote von beinahe 77 Prozent sind heute mehr Menschen als jemals zuvor in der Lage, online zu partizipieren.<\/p>\n<p>Bleiben wir beim Ansatz von Habermas und vergleichen das Internet und seine zahllosen Nutzer mit der Agora der griechischen Polis als Marktplatz und Versammlungsort seiner B\u00fcrger, so entsteht das Bild einer potentiell beteiligten \u00d6ffentlichkeit. Der Definition nach ist eine moderne \u00d6ffentlichkeit ein relativ frei zug\u00e4ngliches Kommunikationsfeld, in dem Sprecher mit bestimmten Thematisierungs- und \u00dcberzeugungstechniken versuchen, \u00fcber die Vermittlung durch Kommunikateure bei einem Publikum Aufmerksamkeit und Zustimmung f\u00fcr bestimmte Themen und Meinungen zu finden. Das Internet, so scheint es, kann diese Voraussetzungen in hohem Ma\u00dfe erf\u00fcllen. Anders als die griechische Agora bietet das Netz durch seine dezentrale Struktur zudem die M\u00f6glichkeit einer ortsungebundenen \u00d6ffentlichkeit und damit einen globalen Raum zur Kommunikation, f\u00fcr den Austausch von Informationen und den Diskurs. Die von Habermas genannten Bedingungen &#8211; Gleichheit, Offenheit und Diskursivit\u00e4t \u2013 sind heute also allesamt gegeben.<\/p>\n<p><strong>Wie sieht Netz\u00f6ffentlichkeit aus?<\/strong><\/p>\n<p>Die Antwort auf diese Frage ist denkbar einfach: Die gr\u00f6\u00dfte \u00d6ffentlichkeit im Netz erreicht, was einfach gefunden wird. Zentralit\u00e4t und Sichtbarkeit m\u00fcssen also in besonderem Ma\u00dfe Beachtung finden. Die Viralit\u00e4t ist hierbei in den letzten Jahren zu einem bedeutsamen Faktor geworden. Es ist also wichtig, dass die onlinebasierte Partizipationsm\u00f6glichkeit nicht nur gegeben, sondern auch Thema ist. Das Netz bietet durch seine Verlinkungsstruktur und\u00a0-kultur die besten Voraussetzungen um &#8222;\u00d6ffentlichkeitsspiralen&#8220; zu schaffen: Ein Angebot wird thematisiert, kommuniziert, verlinkt (also distributiert) und f\u00fchrt eine interessierte \u00d6ffentlichkeit zur\u00fcck zur &#8222;Quelle&#8220;. Dies geschieht heute sehr umfangreich und in hoher Geschwindigkeit. Vor allem in sozialen Netzwerken werden einzelne User so zu reichweitenstarken Multiplikatoren.<\/p>\n<div id=\"attachment_3255\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/bundestagsradar.net\/wp-content\/uploads\/\/2015\/03\/Horst-K\u00f6hler.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3255\" class=\"wp-image-3255\" src=\"https:\/\/bundestagsradar.net\/wp-content\/uploads\/\/2015\/03\/Horst-K\u00f6hler-300x203.jpg\" alt=\"Horst K\u00f6hler\" width=\"400\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/bundestagsradar.net\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Horst-K\u00f6hler-300x203.jpg 300w, https:\/\/bundestagsradar.net\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Horst-K\u00f6hler-930x629.jpg 930w, https:\/\/bundestagsradar.net\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Horst-K\u00f6hler.jpg 1759w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3255\" class=\"wp-caption-text\">Der ehemalige Bundespr\u00e4sident Horst K\u00f6hler bei dem Besuch einer Montagsdemo in Bremen<\/p><\/div>\n<p>Eines der ersten Beispiele hierf\u00fcr liegt bald f\u00fcnf Jahre zur\u00fcck und ist bezeichnend f\u00fcr eine aufmerksame Netz\u00f6ffentlichkeit und einen Trend der heute oftmals mit dem Zusatz #Gate versehen wird: Die Geschichte des R\u00fccktritts von Bundespr\u00e4sident Horst K\u00f6hler im Jahr 2010. Dieser \u00e4u\u00dferte sich in einem Radiointerview zu den wirtschaftlichen Interessen der Bundesrepublik sowie deren Verteidigung in Afghanistan. Dies war ein Novum, galt doch bis zu diesem Zeitpunkt die Devise, dass dort gemeinsam mit den internationalen Partnern der internationale Terrorismus bek\u00e4mpft werde. Der Reporter \u00fcberging diese Aussage. Im Netz jedoch wurde die kritische Passage kurze Zeit sp\u00e4ter bereits heftig diskutiert. Einige Tage sp\u00e4ter nahmen sich erst Blogger, dann Online-Medien und sp\u00e4ter auch die klassischen Medien der Aussage des Bundespr\u00e4sidenten an. Durch die verschiedenen Ebenen wurden immer mehr Menschen informiert &#8211; die kritische \u00d6ffentlichkeit wuchs. Schlie\u00dflich wurde der (mittlerweile \u00f6ffentliche) Druck auf K\u00f6hler immer gr\u00f6\u00dfer, bis er schlie\u00dflich von seinem Amt zur\u00fccktrat.<\/p>\n<p>Das Beispiel macht deutlich, dass die Medien\u00f6ffentlichkeit, welche durch klassische Medien mit Informationen versorgt und nicht direkt von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern initiiert wird, in diesem Fall zun\u00e4chst nicht bzw. nicht ausreichend \u00fcber einen bestimmten Sachverhalt informiert wurde. Erst durch das Wachsen von Gegen- und Teil\u00f6ffentlichkeiten im Netz und unabh\u00e4ngig von medialer Einflussnahme, schaffte es die Causa K\u00f6hler in die klassischen Medien und erreichte auf diesem Wege eine weitere, entsprechend gr\u00f6\u00dfere \u00d6ffentlichkeit. Ein Prozess, der beispielhaft das Potenzial der vernetzten Kommunikation aufzeigt.<\/p>\n<p>Diese Netz\u00f6ffentlichkeit ist es, die den deliberativen, den partizipativen Gedanken befl\u00fcgelt. Sicher ist aber wohl auch, dass es sich hierbei nicht um jene 77 Prozent der deutschen Internet-Nutzer handelt, sondern insbesondere den Alpha-Multiplikatoren, also den reichweitenstarken Onlinern (wie z.B. einigen Bloggern), eine entscheidende Rolle zukommt. Sie sind es, die hier eine Aufgabe der klassischen Medien \u00fcbernehmen: Die Gatekeeper-Funktion. Sie entscheiden, welche Themen und \u201eGates\u201c sie in ihren Blogs und Netzwerken weiter behandeln und damit ihren angegliederten Teil\u00f6ffentlichkeiten zug\u00e4nglich machen. Die spannende Frage ist, wie bewusst sie das tun und inwieweit sie dadurch ihre Rezipienten beeinflussen.<\/p>\n<p>Diesem Aspekt wurde bislang bei Gedankenspielen rund um Netz\u00f6ffentlichkeit und Online-Partizipation zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Doch m\u00f6glicherweise liegt gerade darin ein Knackpunkt bei der digitalen Teilhabe. Dies k\u00f6nnte der Grund daf\u00fcr sein, dass sich bisher lediglich kleine \u201ePartizipationsinseln\u201c gebildet haben und all die gro\u00dfen Ideen (wie Liquid Feedback) letztlich nicht wirklich durchsetzen konnten.<\/p>\n<p>Es scheint wie bei einem dieser Tangram-Puzzle: Die Puzzle-Teile liegen vor uns und wir wissen (in der Theorie) was zu tun ist. Doch noch wollen die Fragmente einfach nicht zusammenpassen. Sich mit den Gewohnheiten der Menschen im digitalen Raum zu befassen, w\u00e4re sicherlich ein guter Anfang.<\/p>\n<p><strong>Bildnachweis:<\/strong><br \/>\nArtikelbild: <a href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:JuergenHabermas.jpg\" target=\"_blank\">Wolfram Huke<\/a>,\u00a0CC-BY-SA-3.0.<br \/>\nDeutscher Bundestag:\u00a0<a href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Bundestag_by_Stefano_Bolognini.JPG?uselang=de\" target=\"_blank\">Stefano Bolognini<\/a><br \/>\nJ\u00fcrgen Habermas: <a href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:JuergenHabermas.jpg\" target=\"_blank\">Wolfram Huke<\/a>,\u00a0CC-BY-SA-3.0.<br \/>\nHorst K\u00f6hler: <a href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:2007-09-10_Horst_Koehler_Montagsdemo_Bremen.jpg?uselang=de\" target=\"_blank\">Frank Kleinschmidt<\/a><\/p>\n<div class=\"ptl_div\"><a href=\"http:\/\/twitter.com\/share\" class=\"twitter-share-button\" data-url=\"https:\/\/bundestagsradar.net\/?p=3245\" data-text=\"Die gro\u00dfen Chancen einer starken Netz\u00f6ffentlichkeit\" data-count=\"horizontal\">Tweet<\/a><\/div>\n<div id=\"wp_fb_like_button\" style=\"margin:5px 0;float:none;height:100px;\"><script src=\"http:\/\/connect.facebook.net\/en_US\/all.js#xfbml=1\"><\/script><fb:like href=\"https:\/\/bundestagsradar.net\/?p=3245\" send=\"false\" layout=\"standard\" width=\"450\" show_faces=\"true\" font=\"arial\" action=\"recommend\" colorscheme=\"light\"><\/fb:like><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ist es m\u00f6glich, sich online auf unterschiedlichste Weise am Diskurs zu beteiligen und durch eigene Beitr\u00e4ge letztlich die gesellschaftliche und politische Meinungsbildung zu beeinflussen. \u2013 Dahinter steckt vor allem eine (bislang) wissenschaftliche Theorie, welche nun in der Praxis angekommen ist. 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